$$ Finanzen $$:

                                                    incl. "Tip" und Tax


Wie schon am Ende dieser Seite beschrieben, muß ein Urlaub in den USA kein Vermögen kosten, wenn man es richtig anstellt. Wer sich früh genug hinsetzt und das www "wälzt" kann erstaunlich günstig davon kommen.

Momentan (2009) herrscht ja die allgemeine Rezession und Schnäppchen machen ist keine Kunst mehr.
Sogar an die Westküste kosten Flüge selten über 500€, Mietwagenfirmen bieten Rabatte ohne Ende und für die Verpflegung gibts Supermärkte und "Fresstempel" an jeder Ecke.
Im letzten Sommer sollte ich für eine Kollegin schaun, ob es was günstiges mit All inclusive am Mittelmeer gibt. Nun...ich weiß nicht, ob man 1200€ für 2 Wochen als günstig ansehen kann, aber für das Geld kann man auch über den großen Teich fliegen und den Urlaub seines Lebens verleben !!!

Klaaaaaaar, 10 Stunden in einem Flieger eingequetscht zu sein, ist nun auch nicht jedermans Sache, aber das "Ergebnis" ist es allemal wert. Aber kommen wir wieder zurück zum Thema:

Der $ steht momentan günstig (1,32$=1€) und so macht das Geld ausgeben gleich viel mehr Spaß. Wenn man drauf steht...

Wichtig für eine Reise in die Staaten ist, daß man sich im Vorfeld eine Kreditkarte besorgt, denn ohne die läuft da drüben so gut wie nichts. Schon allein für die Kaution des Mietwagenverleihers ist diese unerlässlich.
Bisher war es so, daß die KK-Firma 1% des gezahlten Preises als Gebühr draufschlug. Wenn ich also 20$ zu zahlen hatte, und in € waren es 15€, dann hat mich der Spaß dann 15,15€ gekostet. (+/-)
In Amiland kann man so gut wie ALLES mit der KK zahlen. Egal, ob es sich um das Hotelzimmer oder eine Briefmarke handelte. Sie machen da kein Tamtam drum.

Eine 2. Möglichkeit sind Travellercheques. Jede Bank stellt sie aus und sie sind versichert. Sollte man also bestohlen werden oder sie anderweitig verlieren, gibts umgehend Ersatz.
 
 

Jeder Supermarkt oder andere Institutionen nehmen sie anstandslos engegen und wechseln sie auch in $$ ein. Im Gegensatz zu Bargeld, das man meist in kleiner Stückelung mit sich führt, ist es hier egal. Man zahlt damit und den Rest bekommt man in $$ ausbezahlt. Ist easy.

Bargeld:
Wir haben es uns angewöhnt, für jede Reise 100€ zu tauschen und die $$ in möglichst kleinen Scheinen abzuholen, denn außer fürs Camping zu bezahlen oder für den Tip (Trinkgeld) braucht man kein Bargeld.
              


Noch ein Tipp:  Bei Dollarnoten auf denen eine 50 oder 100 steht, wird man mißtrauisch. Die USA sind ein KK-Volk. Nur winzige Beträge zahlt man noch bar. Wer also mit einem 100$-Schein ankommt, erregt Verdacht, daß das Geld nicht ganz legal "erwirtschaftet" wurde...


                                                    Tip:

Damit ist nicht der Tipp, sondern das dort drüben überlebenswichtige Trinkgeld gemeint.
Bei uns in Dt. hat (fast) jeder sein Festgehalt. Egal, obs gut oder schlecht läuft. Das sieht in den Staaten ein klein wenig anders aus. Dort bekommt man nur ein Grundgehalt, daß weniger als wenig ist und den Rest erarbeitet sich die Angestellte dann mit dem Tip.
Geht man hier in ein Restaurant, ist es reine Höflichkeit, daß man Trinkgeld gibt. In den USA zahlt man mit dem Tip der Kellnerin ihren Lohn. Oder dem Zimmermädchen..
Wie hoch sollte der Tip sein?

Normal sind 10-15% der Gesamtsumme.
Natürlich ist es von Branche zu Branche anders. Beim Valet Parking oder beim Zimmerservice gibt man meist 1 oder 2$. Auch für den Kofferträger.

Wichtig ist nur, daß man es nicht vergißt.
In Supermärkten ist es da schon wieder anders. Einige verlangen fürs Tüten ans Auto bringen Tip, andere lehnen es wehement ab. Man muß halt schauen.


                 Steuer und Tax:


Ein leidiges Thema, denn nichts ist so kompliziert, wie die Berechnung der Höhe
der Sale Tax (MwSt.), die in JEDEM Bundesstaat anders ist.
Jede Ware und Dienstleistung ist mit dem Nettopreis angegeben und erst beim Bezahlen wird die Steuer dazugerechnet.
Vor allen in Supermärkten macht es sich bemerkbar, denn steht am Regal noch 85ct, sind es an der Kasse schon 90 usw.

Hauptproblem ist, daß jeder Bundesstaat die Höhe selber bestimmen kann.

          

Und nicht nur das.
Erst erhebt der der Bundesstaat eine einheitliche Steuer und dann noch einmal jede Kommune oder jeder Bezirk seine eigene, die noch oben draufgelegt wird.
Also angenommen in Arizona werden 7% erhoben, die Stadt Phoenix erhebt weitere 1,5%, sind es schon 8,5% Tax. Ein anderer County erhebt keine weitere Steuer, bleiben es 7%.

Hier eine Tabelle, in der die Höhe der Tax, die der Bundesstaat erhebt und daneben die durchschnittliche Tax aus der Summe des Bundes + der Countys.
Keine Steuer zahlt man in Delaware, Montana, Oregon und New Hampshire.



Früher konnte man sich die Sale Tax zurückholen, aber das ist seit kurzem nur noch für den Bundesstaat Louisiana möglich.



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