
Wenn ich mal Zeit und Lust habe, werde ich mich mal belesen, wieso der Statepark „Dead Horse“ heißt. Es gab zwar eine Infotafel, aber ich kann halt nur Simple-Englisch.
Am Eingang zahlte ich 10$, denn State Parks sind mit dem Nationalpark Pass nicht mit abgedeckt und fuhr weiter bis zum VC, bei dem man sich aber wie bei den großen Brüdern einen Stempel holen kann.
2 Postkarten später verließ ich die heiligen Hallen und lief die 100m am Rim entlang, von wo man einen guten Blick auf die blau leuchtenden Kalianlangen, deren Name mir grad nicht einfällt, hatte. So farbenprächtig es auch war und so schön das Foto auch wurde, so wirklich in die Gegend paßt es nicht.

Als ich am letzten und bekanntesten Punkt des Park ankam, warteten mal wieder eine Horde Japaner darauf, von jedem und mit jeder Kamera in allen erdenklichen Posen abgelichtet zu werden.
Hätte ich mich da hinten angestellt, würde ich jetzt noch da stehen. Das Schlimmste war jedoch: sie taten das in einer Langsamkeit, daß
es schon nicht mehr wahr ist. | ![]() |
Nach einer endlos erscheinenden Fahrt kam ich in einem ziemlich verlodderten Nest an, das die beste Zeit schon mehrmals hinter sich hatte. Die Motels waren alle tadellos, auch meins, da kann man nichts sagen, aber bei meiner späteren Suche nach einem offenen Netz, fand ich irgendwie keine 2 Häuser nebeneinander, die beide in Ordnung waren. 2 von 3 Tankstellen waren geschlossen, verfallen oder sonst wie den Randalen zum Opfer gefallen, ebenso gab es hier vor langer Zeit unzählige Bistros und Restaurants. Alles zu. Das einzige, was in Schuß war, waren die Highwaypatrol-Station und die „City-Hall“, deren Schild an der Straße bald genauso groß war, wie das gesamte Gebäude.

Ansonsten war Green River komplett heruntergekommen.
Zum Glück blieb ich hier nur eine Nacht.
Morgen geht es weiter nach Hanksville und ich versuche mich erneut an einer Backroad.
Gefahrene Meilen: 176
